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31.1.2003
"Kunst, Macht und Politik"
Wallraf-Richartz-Museum präsentiert die Ausstellung "Richelieu"

In der großen Ausstellung "Richelieu - Kunst, Macht und Politik" wird in Deutschland erstmals die Kunst und Kultur Frankreichs im Zeitalter der Musketiere präsentiert. Die Ausstellung ist vom 1.2. bis zum 21.4. in Köln im Wallraf-Richartz-Museum zu sehen.

Der erste Minister Ludwigs XIII. wurde zu seinen Lebzeiten bewundert und gefürchtet - heute gilt er als Begründer des absolutistischen Zentralstaates und als europäischer Visionär inmitten des Dreißigjährigen Krieges.

Richelieu betrieb eine systematische Kulturpolitik, um den Ruhm und die Größe des Königreiches zu mehren. Die Ausstellung zeigt ihn als Sammler, Auftraggeber, Bauherrn und Begründer einer Idealstadt sowie als Initiator oder Förderer von Institutionen wie der Sorbonne und der Académie Française.

Die Ausstellung entwirft mit rund 160 international bedeutenden Kunstwerken der Malerei, Skulptur, Graphik, Buch- und Medaillenkunst das Bild einer glanzvollen Epoche, die insbesondere durch die Romane Alexandre Dumas‘ in der französischen Geschichte unsterblich geworden ist.

In Europa wird die Ausstellung nur in Köln zu sehen sein.

Ort: Wallraf-Richartz-Museum - Fondation Corboud
Adresse: Martinstraße 39 (Eingang Obenmarspforten)
Dauer: 1. Februar - 21. April

Weitere Infos: Wallraf-Richartz-Museum .

( Artikeldatum: 31.1.2003 )

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