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9.3.2007
Andere Pflasterung bringt keine bessere Schalldämmung
Heinrich-Böll-Platz: Neues Pflaster - gleicher Lärm

Der Heinrich-Böll-Platz und sein Pflaster auf dem Dach der Kölner Philharmonie - ein immerwährender Quell für Aufreger in den Seelen der Domstädter. Nun soll ein Ärgernis beiseite geschafft werden: Mit einer neuen Pflasterung soll die Platzqualität verbessert werden und es wird zukünftig keine lockeren Pflasterstellen mehr geben, aus denen die Steine von jedermann herausgehoben werden können.

Was durch die neue Pflasterung keine Verbesserung erfahren soll, ist die Schalldämmung der Philharmonie. Auch zukünftig abgesperrt, wird der Heinrich-Böll-Platz nicht zum Mekka für Skateboardfahrer, denn, so Klaus Neuenhöfer vom Amt für Straßen und Verkehrstechnik, die andere Verlegung des Pflasters betrifft "nur die Mechanik der Oberfläche, nicht den Schallschutz".

Das Amt für Straßen und Verkehrstechnik der Stadt Köln hat in dieser Woche damit begonnen an zwei Stellen ein "Testpflaster" zu verlegen. So soll festgestellt werden, welche Art der Verbauung eine optimale Stabilität beinhaltet. Auf einer 200 Quadratmeter großen Fläche wird eine Betonschicht aufgetragen, die mit Luftporen durchsetzt ist, worauf die bislang verwendeten Pflastersteine fest verfugt verbaut werden.

Auf einer weiteren Fläche, 50 Quadratmeter groß, werden auf dem vorhandenen Lavauntergrund, der um einiges abgetragen wird, die Pflastersteine mit lehmigen Sand verschlämmt. Beide Verbauweisen versprechen eine wesentlich höhere Stabilität als die jetzige Verlegeweise. Nach einer Phase von drei Monaten, in denen das Pflaster zunächst liegen soll, erhofft man sich genauere Ergebnisse darüber, welche Verlegeweise die beste ist.

( Artikeldatum: 9.3.2007 )

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