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12.4.2007
Münster und Düsseldorf auf den Plätzen
NRW-Umfrage: Fast alle wollen in Köln leben!

Köln ist mit Abstand die beliebteste Stadt Nordrhein-Westfalens. In einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact unter 1000 Bürgern gaben 62,1 Prozent der Befragten an, dass sie sich vorstellen könnten, in Köln zu leben.

Platz Zwei belegte Münster mit 56,1 Prozent, auf Platz Drei folgt Düsseldorf mit 49,8 Prozent.

Weitere Innofact-Umfragen für nrw.tv:

27,2 Prozent der Bürger in Nordrhein-Westfalen benutzen täglich den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), 85 Prozent empfinden die Preise für öffentliche Verkehrsmittel als entschieden zu hoch. 28,9 Prozent der Befragten würden sogar öfter auf Bus oder Straßenbahn umsteigen, wenn die Fahrt billiger wäre.

Besonders stört die Befragten am ÖPNV die Unpünktlichkeit (29 Prozent) und die unregelmäßigen Verbindungen (26 Prozent).

Auch beim Thema Studiengebühren vertreten die Bürger Nordrhein-Westfalens eine klare Meinung: Laut Umfrage glauben 78 Prozent nicht, dass Studiengebühren zu einer besseren Bildungssituation beitragen. 71 Prozent sind der Meinung, dass Studiengebühren Kinder aus sozial schlechter gestellten Familien von der Hochschulbildung ausschließen.

Zur Lösung dieses Problems fordern 91 Prozent der Befragten bei der Finanzierung der Hochschulen mehr Kooperationen mit der Wirtschaft.

Im wöchentlichen Innofact-Städtecheck steht heute Wuppertal – dabei wurden Nordrhein- Westfalen zu ihren Assoziationen mit dieser Stadt befragt, die nicht aus Wuppertal kommen. 71,3 Prozent assoziieren Wuppertal mit der Schwebebahn. In Punkto Lebensqualität sehen die Befragten die Stadt Wuppertal auf einer Skala von 1- 10 bei 5,3 Punkten und damit vor Städten wie Bielefeld und Dortmund (beide 5,1).

Die Zuschauerfrage kommt in dieser Woche aus Düsseldorf: Was denken Bürger NRWs über die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre? Das Meinungsbild ist vielschichtig: Obwohl 72 Prozent die Erfahrungen älterer Arbeitnehmer für wichtig halten, denken 87 Prozent der Befragten, dass über 60- Jährige nicht mehr voll leistungsfähig sind. Außerdem glauben 75 Prozent der Befragten, dass ältere Arbeitnehmer die Arbeitslosigkeit unter den jüngeren verstärken könnten.

( Artikeldatum: 12.4.2007 )

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