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| Das aktuelle Album Sundance von Wolfgang Mitschke schlägt die Brücke zwischen Fusion-Jazz und klassischem Jazz. |
Über mangelndes Selbstbewußtsein kann sich der in Bonn und Berlin lebende Jazzmusiker Wolfgang Mitschke nicht beklagen. Mit seiner aktuellen CD "SUNDANCE" gelang dem Schlagzeuger und Pianisten der Brückenschlag zwischen Fusion-Jazz und klassischem Jazz. Dabei hält sich der ausgebildete Schlagzeuger Mitschke angenehm dezent im Hintergrund. Im Vordergrund stehen seine Fähigkeiten als Pianist und Improvisator.
Die gesamte CD, insbesondere die Fusion-Jazz-Titel "If I should lose you" und die Eigenkomposition "Sundance", sind dem Pianisten und Keyboarder der Britischen Jazz-Rock-Gruppe SHAKATAK, Bill Sharpe, gewidmet.
Der Titel "Blue Monk" - ein getragener Jazz-Blues - ruft Erinnerungen an den Sound des klassischen Oscar-Peterson-Trios hervor. "There is no greater love" enthält Anklänge an die Harmonik des amerikanischen Pianisten Kenny Barron. Der Titel "Someday my prince will come" stellt eine Hommage an den belgischen Harmonica-Spieler Jean "Toots" Thielemans dar. Mitschke bietet noch weitere interessante Interpretationen von Standards wie "Waltz for Debby" oder "The yardbird suite".
Mitschkes CD kann unter der Rubrik "Smooth Jazz" eingeordnet werden. Gefühl- und geschmackvoll auf hohem handwerklichen Niveau eingespielt. Jazz zum relaxen, Jazz als Hintergrundmusik für Cocktailparties. Aber auch der intensive Hörer kommt auf seine Kosten.
Auf der Website www.wolfgang-mitschke.de können Sie in einige Songs von "SUNDANCE" reinhören und die CD zum Preis von 13 Euro bestellen.
Wolfgang Mitschke im Internet: www.wolfgang-mitschke.de.
( Artikeldatum: 23.4.2002 )